Printing the town – Raubdruck in Leeds

Perusing social media (as you do), OGN discovered that a British nursery had posted about ‘Raubdruckerin’. A ‘Raubdruck‘ is an illicit copy of a work (like a text or a painting) – and the Berlin-based ‘Raubdruckerin‘ describes herself as a ‘pirate printer’. We were intrigued and asked the manager at Best Childcare Nursery in Leeds to tell us more…

At Best Childcare Nursery we aim to ensure that our children learn and develop through unique play experiences that fascinate and enthuse them. Our play experiences are designed to support each individual child’s unique fascinations. Recently our children have been fascinated to explore cause and effect. We have also explored a range of prints and patterns through using our ‘loose parts’ collection in our art studio. As a staff team we like to research new and exciting ways to support our children’s fascinations – which is how we came across ‘Raubdruckerin’!

Raubdruckerin 1
Carefully preparing a manhole cover in Chapeltown for printing

‚Raubdruckerin‘ is an “experimental printmaking project that uses urban structures like manhole covers, grids, technical objects and other surfaces of the urban landscape to create unique graphical patterns on streetwear basics, fabrics and paper”. After researching this we thought this would be a fantastic project for our children to explore.

So we went out as a small group into our local community of Chapeltown in Leeds in search of some urban structures so we could create our very own prints. The children used washable powder paints to paint on the urban structure, then pressed paper on top which created our very own print. We ensured we washed our paint away with soap and water so that we didn’t leave a trace. The children were mesmorised by the print that was left on the paper! We are even trying to get our parents involved in trying this experience with their child out in their own communities!

Have you tried creating your own ‘Raubdruck’ from the urban structures in your area? We’d love to hear from  you and see your creative results – just send us an email (ogn@mod-langs.ox.ac.uk) or post in the comments below or on our Facebook page (and don’t forget to wash away any traces of paint from the objects that you print!).

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A German in Oxford…

This week, Christiane tells us what she missed about Germany while she was in Oxford – and whether the rumours about the British weather are true…

Als Deutscher vermisst man natürlich das typisch deutsche Brot, von dem man maximal zwei Scheiben braucht, um satt zu werden und das man besonders lagern muss, damit es nicht nach ein paar Tagen so hart wird, dass man damit Leute erschlagen könnte. Es gibt zwar viele schöne Läden, die Brot verkaufen (wie z.B. die ‚Gail’s Bakery’, die übrigens auch eine sehr gute heiße Schokolade macht), aber auch das ist eher ‚luftig’ und weich und, offen gesagt, recht teuer. Dafür steht an jeder Ecke ein hübsches Café und eine urige Kneipe. Die Turf Tavern beispielsweise gehört ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten, die man auf keinen Fall auslassen sollte. Die britischen Charity-Läden sollte man auch nicht vergessen! Während solche Läden in Deutschland gerne zu einer Abstellkammer werden für Zeug, das keiner braucht, kann man sich in Oxford immer wieder mal mit wirklich günstigen und trotzdem guten Büchern, Klamotten u.Ä. eindecken.

Das Stereotyp über das Wetter muss ich dabei leider bestätigen. Momentan, beispielsweise, ist der Himmel blau, aber es regnet trotzdem. Ich glaube, ich habe noch nie so oft nasse Füße bekommen wie hier. Gleichzeitig habe ich allerdings auch noch nie so oft Sonnenbrand hintereinander bekommen; der Sommer sollte daher nicht unterschätzt werden, denn auch wenn er recht kurz war (zumindest dieses Jahr), kann es eine Backofenhitze geben, die dem Sommer in Deutschland in Nichts nachsteht.

Besonders witzig war es, zu sehen, wie klein die Welt eigentlich ist. Mindestens zwei Leute, die ich vorher noch nicht kannte, kommen aus der Gegend, wo ich in Deutschland studiere und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich sie dort wiedersehen werde. Eine Freundin, mit der ich einen guten Teil meiner Schulzeit zusammen verbracht habe, traf ich in London wieder. Und, wie es sich gehört, die Bekannte (die ich gar nicht kenne) der Schwester (die ich nur einmal gesehen habe) einer Freundin (die ich überhaupt erst in England kennengelernt habe) kommt aus demselben kleinen Ort in Deutschland wie ich auch. Sowas glaubt man erst, wenn es einem selbst passiert.

South Park
South Parks and the Oxford skyline (Photo: C. Rehagen)

Insgesamt kann ich definitiv sagen, dass ich die Zeit in England sehr genossen habe. Ich habe viel gesehen und bin froh um all die Chancen, die mir dadurch geboten wurden. Mein Englisch hat sich merklich verbessert und ich hoffe sehr, dass ich den britischen Akzent nicht verlieren werde. Oxford ist eine wunderschöne Stadt, die sich lohnt zu gesehen zu haben, und hier mehrere Monate gelebt zu haben, empfinde ich als Privileg. Die Zeit ist viel zu schnell vorbeigegangen.

Christiane Rehagen, Tübingen